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Ausgabe Frühjahr 2012
Ab sofort überall im Handel!

 
Budapest

24 Hours BUDAPEST
Text: Natalie Rosini / Fotos: Michael Hohmann

Budapest

Budapest gilt als Paris des Ostens. Malerisch ist der Ausblick von den Höhen des Burgbergs auf die Zwillingsstadt, durch die sich wie ein silberner Faden die Donau zieht und das hügelige Buda und das flache Pest trennt. 48 Stunden sind zwar nicht viel Zeit, um die vielen Schätze der ungarischen Hauptstadt zu erkunden, doch die folgenden Highlights sollten sie auf keinen Fall versäumen ...

 

 

Café Gerbeaud
Café Gerbeaud

Mit dem Besuch in einem der traditionellen Kaffeehäuser erlebt man ein Stück schönster Budapest-Tradition. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. waren sie die Treffpunkte der intellektuellen Elite und der Bohème. Die wohl schönsten Beispiele für Budapester Kaffeehauskultur sind das Café Gerbeaud und das Café New York. In herrlichstem Jugendstil-Ambiente genießt man unter prächtigen Leuchtern Kaffeespezialitäten und Patisserien. Wie in Wien wird übrigens auch in den Budapester Kaffeehäusern zum Kaffee ein Glas Wasser serviert. »www.gerbeaud.hu, »www.newyorkpalace.hu

Stilvoll übernachten kann man in Budapest zum Beispiel im Four Seasons Hotel Gresham Palace. Das prachtvolle Baudenkmal am Roosevelt-Platz, am Fuß der historischen Kettenbrücke, ist ein wahres Jugendstil-Juwel, ausgestattet mit allem Komfort einer modernen Fünf-Sterne-Residenz. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Panorama-Ausblick auf die Donau und die Hügel von Buda. »www.fourseasons.com/budapest

Four Seasons Hotel Gresham Palace
Four Seasons Hotel Gresham Palace
Corinthia Grand Hotel Royal
Corinthia Grand Hotel Royal

Hinter einer prächtigen, altehrwürdigen Fassade an der großen Ringstraße gelegen befi ndet sich das Corinthia Grand Hotel Royal. Das Fünf-Sterne-Haus auf der Pester Seite, das nach aufwändiger Restaurierung 2003 wiedereröffnet wurde, zählt zu den Top-Adressen der Stadt - zum einen wegen der gelungenen Mischung aus historischer Architektur, modernem Design und High-Class-Komfort, zum anderen wegen der Spitzenlage mitten im Herzen von Budapest. Ein absoultes Highlight ist das nach historischen Plänen wiederhergestellte Royal Spa. »www.corinthiahotels.com

Gellért Bad
Gellért Bad

Die Bäderkultur ist ein wichtiger Bestandteil der Budapester Tradition. Es heißt, hier habe jeder Einheimische nicht nur eine Stammkneipe, sondern auch ein Stammbad. Schon die Römer nutzten die Thermalund Heilquellen, eine Auffrischung erhielt die Bäderkultur der Donaumetropole im 16. Jahrhundert durch die Osmanen. Heute führt Budapest als einzige Hauptstadt Europas den Titel „Bäderstadt“. Einen Besuch wert ist das neobarocke Széchenyi auf der Pester Seite. Es umfaßt ein herrliches Freibad sowie eine Thermal-Abteilung. Hier treffen sich viele Einheimische zu einer Partie Schach am Beckenrand. Das Gellért-Bad liegt auf der Budaer Seite am Donau-Ufer und wurde zusammen mit dem gleichnamigen Hotel erbaut. Hotelgäste können mit einem speziellen Aufzug direkt ins Bad fahren und müssen keinen Eintritt bezahlen. Es ist ein prunkvoller Jugendstilbau, in dessen Schwimmhalle im Sommer das Dach geöffnet werden kann. Zudem gibt es eine Thermalabteilung mit Sauna, Dampfbad und Warmwasserbecken.

Zentrale Markthalle
Zentrale Markthalle

Ein Muß bei jeder Shoppingtour ist die Zentrale Markthalle, der „Bauch von Budapest“, wie sie im Volksmund genannt wird. Hier gibt es alles, was Ungarns Küche so feurig macht: Leuchtend rote Paprikaschoten, Knoblauch und Salami. Echtes ungarisches Gulasch (das, was wir hierzulande als Gulaschsuppe bezeichnen und das man in Ungarn einfach probieren muß) bekommt man im Restaurant „Fakanál“ im ersten Stock, und wenn man Glück hat, kann man beim Essen einem der Teufelsgeiger lauschen. Die zentrale Markthalle von Budapest befindet sich auf der Pester Seite im IX. Bezirk, Fövám tér.

Restaurant Gundel
Restaurant Gundel

Neben Gulasch hat die ungarische Küche natürlich weitaus mehr zu bieten: Am besten erkundet man das im Restaurant Gundel, dem ältesten und bekanntesten Luxusrestaurant Budapests. Selbst die englische Queen hat schon in dem mondänen Gourmettempel gespeist und war „very pleased“. Neben herrlichen Speisen - der original Palatschinken ist ein Muß! – überzeugt die Auswahl an exzellenten ungarischen Weinen. Kulinarische Souvenirs gibt es im Foyer: Dort kann man Gänseleberpasteten oder andere Leckerein mit dem berühmten Gundelelefanten auf dem Etikett, edle Tropfen aus der Vinothek oder die vortreffl iche Gundeltorte erstehen. »www.gundel.hu

TRAVEL TIPS |

Die Malev Hungarian Airlines fliegen täglich von Frankfurt nach Budapest.
»www.malev.hu

Im Thomas Cook Städtereisen-Katalog Winter 07/08 finden Sie ein abwechslungsreiches Angebot an Reisen nach Budapest.
»www.thomascook.de

 

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